Internetausfall in Unternehmen – Risiken in der digitalen Gesellschaft
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Internetausfall in Unternehmen – Risiken in der digitalen Gesellschaft

Internetausfall in Unternehmen – Risiken in der digitalen Gesellschaft

 

Das Internet wird für viele Unternehmen immer mehr zur elementaren Notwendigkeit. Die Abhängigkeit wächst täglich und für viele Unternehmen bedeutet der Ausfall des Internets eine mittlere bis schwere Katastrophe.

Das erwartet Sie hier:

Wie bewertet man die Abhängigkeit des Internetzugangs?

Viele Ansätze führen zum Ziel, es gibt jedoch keinen pauschalen Ansatz. Beginnen wir mit der Überlegung, welche Anwendungen und Funktionen überhaupt auf einen Internetzugang angewiesen sind?

Im Zeitalter von Zoom, Microsoft Teams, Office 365 und Homeoffice (um nur einige zu nennen), sollte man versuchen die Ausfallstunden zu bewerten. Natürlich könnte man jetzt einfach die Lohnkosten pro Stunde mit der Mitarbeiterzahl und der Anzahl der Stunden des Internetausfalls multiplizieren. Die betriebswirtschaftlichen Folgen eines Ausfalls als Umsatzverlust, Schadensersatzforderungen der Kunden, erhöhte Personalkosten, verpasste Chancen und Imageverluste können schnell existenzgefährden sein.

Bei größeren Unternehmen können die Ausfallkosten noch dramatischer sein. Geschäftskritische Einsatzgebiete sind beispielsweise Shopsysteme, die nicht mehr auf das Lager zugreifen können, intelligente Verkehrs- und Transportsysteme, Buchungs-oder Kassensysteme im Einzelhandel oder Maschinen in smarten Fabriken.

Die Abhängigkeit vom Internet steigt in ganz Europa

Die Liste der Vorfälle im Internet ist lang. Aufgrund umfangreicher Verschiebungen des Datenverkehrs waren die Internet Service- und Cloud-Provider dazu gezwungen ihre Netzwerke neu auszurichten. Durch betriebsbedingte Fehler wurden großflächige Internetausfälle verursacht. Wir leben in einem stetigen Wandel und die Anpassungsfähigkeit an den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen im Zuge der Digitalisierung wird immer und überall realisiert werden müssen.

Das Internet wird in Zukunft für Unternehmen eine substanzielle Schnittstelle bleiben um die eigenen Unternehmensziele umzusetzen und zu erreichen. Die Internetstörungen im Jahr 2020 zeigten, dass selbst moderne Netzwerke nicht vor solchen Ausfällen geschützt sind. Aus diesen Erfahrungen heraus müssen Unternehmen erkennen, dass eine gut aufgestellt IT-Infrastruktur viele Probleme bereits im Vorfeld abfedern können.

Laut Gartner verursacht ein Netzausfall für ein Unternehmen einen Schaden in Höhe von 4.900 Euro pro Minute. Bezieht man unterschiedliche Unternehmensbranchen mit ein, reichen die Downtime-Kosten sogar von 120.000 Euro bis zu 475.000 Euro pro Stunde.

Die Wahrnehmung der Verfügbarkeit

Nur etwa 20% der Befragten gaben die Verfügbarkeit eines Anschlusses als Kaufkriterium an. Das ist der Tatsache geschuldet, dass wohl die meisten die Verfügbarkeit als grundsätzlich gegeben voraussetzen. In der Praxis hingegen ist jeder dritte Anschluss mindestens einmal im Jahr gestört. Die Anzahl gemeldeter Störungen liegt in Deutschland bei durchschnittlich 1.000 aktiven Meldungen.

Hinzu kommt die Tatsache, dass ein Ausfall häufig schnell vergessen ist und nur im Moment der Störung wahrgenommen wird, mitunter auch als willkommene Pause. Nicht zuletzt gehen viele davon aus, dass der Ausfall des Internets durchaus normal ist und man dies nur durch enorme Investitionen verhindern kann.

Definition der Verfügbarkeit

Zu aller erst stellt sich die Frage: wie hoch ist die Verfügbarkeit meines Anschlusses? Provider definieren in Ihren Geschäftsbedingungen oder SLA’s eine Mindestverfügbarkeit. Diese liegt beispielsweis bei einem DSL-Anschluss bei 97% und bei einem Glasfaseranschluss etwa bei 98.5%. Damit ist die Verfügbarkeit über ein Jahr gemeint. Steht der Anschluss weniger zur Verfügung hat man meistens einen Anspruch auf Rückzahlung eines Teils der monatlichen Gebühren. Diesen Anspruch muss der Kunde bei seinem Provider einfordern, eine automatische Rückzahlung erfolgt nicht.

Wie kommen die Anbieter auf diese Prozentwerte? Erst einmal ist Technik niemals zu 100% über Jahre funktionsfähig. Weiterhin soll es auch Menschen geben, die manchmal Fehler machen. Zuletzt gibt es noch unterschiedliche Regionen. Es kann also durchaus sein, dass ein und derselbe Glasfaseranschluss in Flensburg zu 100% verfügbar ist, in einem kleinen Ort in Bayern hingegen nur zu 95%. Das hängt mit den lokalen Infrastrukturen zusammen, Glasfaser, passive und aktive Komponenten, Entfernungen, Witterungsbedingungen Baumaßnahmen und noch vieles mehr.

Die in den Geschäftsbedingungen angegebenen Verfügbarkeiten sind ein Mittelwert der tatsächlich in der Vergangenheit aufgetretenen Störungen addiert um eine kleine Sicherheitsreserve.

Technische Möglichkeiten zur Erhöhung der Verfügbarkeit

Um vorab Illusionen zu vermeiden, soll die Wahrheit nicht verschwiegen werden, dass 100% Verfügbarkeit niemals erreicht werden, im Einzelfall sicher, aber niemals in der Masse.                              

Ein aus der Vergangenheit und auch noch heute gerne verwendetes Mittel zur Steigerung der Verfügbarkeit ist eine zweite Hauseinführung und daran anschließend eine kantendisjunkte Streckenführung. Hier handelt es sich um eine Enterprise Lösung und um mehrere hunderttausend Euro einmalig, denn diese beziehen sich auf die erforderlichen Baukosten. Alleine aus diesem Grund ist diese Möglichkeit nur wenigen Unternehmen vorbehalten.

Seit etwa zwei Jahren bietet die Telekom Glasfaseranschlüsse, die eine zusätzliche Backupleitung beinhalten. Damit werden Ausfälle auf der Hauptstrecke der Glasfaser abgefangen, aber nicht Baggerarbeiten bis zum ersten Hauptverteiler und auch keine Störungen innerhalb des Telekom Backbones.

Eine preiswerte Variante ist ein sogenannter Multi WAN Router. Dabei handelt es sich um einen Router an dem mehrere, meist zwei, Internetanschlüsse betrieben werden können. Beispielsweise kann man einen Anschluss der Telekom und einen weiteren von Vodafone betreiben. Fällt einer aus, kann man ohne Ausfallzeit auf dem anderen weiterarbeiten. Diese Geräte sind schon unter 100 Euro zu erwerben. Das klingt erst einmal gut.

Die Sache hat aber zumindest einen Haken. Sollten Sie eine feste IP-Adresse auf der Unternehmensseite benötigen, beispielsweise für ein Homeoffice VPN, dann gehört diese zwingend zu einem Internetanschluss. Fällt dieser aus, können Ihre Homeoffice Mitarbeiter die Füße hochlegen. Der zweite Haken ist, dass ein DSL oder auch Glasfaseranschluss von Vodafone, Telekom O2 oder wem auch immer häufig auf der gleichen Infrastruktur laufen, die der Deutschen Telekom.

Welche Technologie bietet eine hohe Verfügbarkeit?

Tatsächlich wird eine hohe Verfügbarkeit erst durch den Einsatz unterschiedlicher Medien erreicht. Ein Multi WAN Router beispielsweise, an dem neben Glasfaser noch Kupfer oder Mobilfunk, bzw. Satellit betrieben werden kann . Erst jetzt ist man weitestgehend vor Erdarbeiten und Unfällen geschützt. Wenn man diese Möglichkeiten gemeinsam nutzen könnte und zusätzlich noch das Problem der IP-Adressen für VPN und Co. lösen könnte, wäre das die perfekte Lösung.

Die Lösung: HPIX – HPIX High Powered Internet X

Genau diese Technologie bietet HPIX High Powered Internet X. Hier können Unternehmen beliebige Internetanschlüsse gemeinsam und parallel betreiben und das mit festen IP-Adressen. Diese IP-Adressen bleiben erhalten solange mindestens eine Internetverbindung verfügbar ist. Wenn Sie beispielweise 5 Internetanschlüsse bündeln, dürfen 4 ausfallen ohne dass Sie es merken, mal abgesehen von der eingeschränkten Geschwindigkeit. Und das zu wirklich moderaten Kosten.

Sie fragen sich sicher warum solche Lösungen nicht eingesetzt werden: Die Antwort auf diese Frage ist einfach: HPIX – HPIX High Powered Internet X – ist neu und kaum jemand kennt bisher diese Möglichkeit.

Mit – HPIX High Powered Internet X haben Unternehmen nun die Möglichkeit sich schnell und unkompliziert vor Internetausfällen und den daraus folgenden Risiken zu schützen.

Internetausfall gleich Ausfall der Digitalisierung

Der Ausfall des Internets ist gleichbedeutend mit dem Ausfall der Digitalisierung des Unternehmens. Gerade jetzt, wo Deutschland begreift, dass andere Länder schon viel weiter sind, werden große Summen für den digitalen Fortschritt investiert. Lieferketten hängen plötzlich ab von Produktionen (Stichwort Industrie 4.0), Schulen können ohne Internet nicht mehr unterrichten, Homeoffices sind offline, Videokonferenzen werden unterbrochen ebenso wie Telefonate. Cloudanwendungen sind alle nicht mehr verfügbar. Die Liste ist deutlich länger und keinesfalls vollständig.

Vereinfacht kann man sagen, dass sich niemand den Ausfall des Internets wirklich leisten kann.


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Für unsere Kunden bieten wir diese Lösung als Managed Service an und realisieren an Ihrem Standort ausfallsicheres Internet inkl. Management und Monitoring!

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