Hackerangriffe im Homeoffice – Wer bezahlt den Schaden?
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Hackerangriffe im Homeoffice – Wer bezahlt den Schaden?

Hackerangriffe im Homeoffice – Wer bezahlt den Schaden?

Wussten Sie eigentlich, dass die Arbeit im Homeoffice hochriskante Gefahren birgt?
Die Rede ist von Cyberangriffen auf Ihr Heimnetzwerk, die sogar einen riesigen Versicherungsfall auslösen und Schäden in Millionenhöhe verursachen können.

Das erwartet Sie hier:

Corona Homeoffices verführen Cyberkriminelle

Eine kurze Unachtsamkeit und Hacker erlangen über Ihr Heimnetzwerk Zugriff auf das geschützte Unternehmensnetzwerk. Viele Heimnetzwerke sind nicht in gleichem Maße gesichert wie die professionell abgesicherten Unternehmensnetzwerke durch IT-Experten. In Zeiten von Corona, „Lockdowns“ und der zunehmenden Nutzung von Internetdiensten sind die Aktivitäten der Kriminellen noch weiter gestiegen. Durch die einfachen Möglichkeiten in die Homeoffices der Mitarbeiter einzudringen, steigt die Motivation der Täter noch mehr als vor der Krise.

Risikofaktor Mensch – IT-Sicherheit

Systemadministratoren rollen gedanklich schon lange mit den Augen und sprechen davon, dass der größte Risikofaktor 50 Zentimeter vor dem PC sitzt. Aber nicht nur der technische Schutz muss seinen Beitrag zur Absicherung der Homeoffices beitragen, auch das Bewusstsein der Mitarbeiter muss gravierend geschärft werden. Leider ist in der Vergangenheit dahingehend erstaunlich wenig bis gar nichts passiert.Durch die vermehrte Einführung von Homeoffices und den gegenwärtigen Berichterstattungen bezüglich IT-Sicherheit im Homeoffice wurden Mitarbeiter immer mehr darauf aufmerksam gemacht, was alles passieren kann und worauf sie besonders achten müssen.

Doch das Sicherheitsbewusstsein der Mitarbeiter zu schärfen reicht natürlich nicht aus um Homeoffices gegen Hacker abzusichern. Auch IT-Schulungen speziell für Mitarbeiter können nur Basiswissen vermitteln. Meist geht es dabei um Sicherheitsfragen, die sich im Homeoffice oder unterwegs stellen. Die Vermittlung von vertieftem Expertenwissen kann man an dieser Stelle den Mitarbeitern nicht abverlangen.

Schwachstellen – Heimnetzwerke nicht ausreichend abgesichert

Einen weiteren Risikofaktor stellt das heimische Netz selbst dar. Unterschiedlichste Geräte werden vernetzt wie beispielsweise Alexa und Co., Playstations, IoT Geräte und natürlich auch Smartphones. All diese Geräte kommunizieren untereinander und können Daten austauschen.

Durch Remote Work und Homeschooling kommt es zu einer Vermischung von privaten Daten mit Firmendaten. Familienmitglieder der Mitarbeiter nutzen oft die Firmen PC´s für schulische Zwecke und Mitarbeiter selbst loggen sich von ihren persönlichen Geräten in Arbeitsanwendung der Firma ein.

Die Kontrolle und Verantwortung des Unternehmensnetzwerks liegt an dieser Stelle nicht mehr in der Hand der IT-Sicherheitsexperten sondern in der Verantwortung der Mitarbeiter in den vermeintlich sicheren Homeoffices!

Hackerangriffe auf Unternehmensnetzwerke

Durch das Heimnetzwerk können sich also gefährliche Viren, Trojaner oder Schadsoftware einschleichen, die auf einem ganz anderen Gerät eingefangen wurden. Somit erlangen diese vollen Zugriff auf das Unternehmensnetzwerk. Das Tor zum Herzen des Unternehmens ist geöffnet und Angriffe unterschiedlichster Art drohen. Solche Angriffe erfolgen häufig durch E-Mails mit hochgefährlicher Schadsoftware. Die Täter können sich einen gezielten Zugang verschaffen, die Steuerungsprozesse von Unternehmen anzugreifen. Betriebssysteme werden manipuliert, auf personenbezogene Daten wird zugegriffen oder unwiderruflich mit einer Verschlüsselungs-Software einfach zerstört.

Schadsoftware – Schäden in Millionenhöhe

Der bekannte Trojaner „Emotet“ war eine der gefährlichsten Bedrohungen durch Schadsoftware weltweit. Er galt als Maleware-as-a-Service und wurde als Geschäftsmodell auch an andere Kriminelle weitergegeben. Durch vorgetäuschte E-Mails von bekannten Kontakten haben sich die Täter in tausende private Computer, IT-Systeme von Unternehmen, Behörden und geschäftskritischen Institutionen eingenistet, wie beispielsweise in einem Klinikum in Fürth oder der Stadt Frankfurt am Main. Der Schaden von dem Trojaner „Emotet“ in Höhe von mindestens 14,5 Millionen Euro alleine in Deutschland zeigt, dass die Sicherheit der Unternehmensnetzwerke ein hoch sensibles Thema ist.

Weg mit dem Flickenteppich – Homeoffices absichern!

Viele Unternehmen mussten zu Anfang schnell auf die neue Situation reagieren und Lösungen aus dem Hut zaubern. So entstand mehr und mehr ein Flickenteppich aus Homeoffice Übergangslösungen. Ein Jahr weiter sind die Übergangslösungen leider oft zum Standard geworden.

Studien und Umfragen zu Folge haben sich die neuen Arbeitsmodelle bereits gut etabliert und auch nach der Pandemie soll Homeoffice bleiben. Aus den Homeoffice Erfahrungen heraus wird langfristig ein Hybridmodell anvisiert – ein Mix aus Anwesenheit im Büro und Zeiten im Homeoffice.

Welche Homeoffice-Lösungen sichern mein Netzwerk ab?

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  • Mit Layer-2 Technologie kann der Zugriff auf das Firmennetzwerk vom eigentlichen Netzwerk zu Hause getrennt werden.
  • Diese Art von Zugriff auf das Firmennetzwerk gewährleistet Ihnen eine höhere Sicherheit, als über eine herkömmliche VPN Verbindung
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